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Sportmediziner und Physiotherapeuten erklären was hilft

Wenn wir im Büro sitzen, nehmen wir meist eine schlechte Position ein, die zur Anspannung und Ermüdung der Muskulatur führt. Um diese Spannung zu reduzieren, müssen wir uns immer wieder anlehnen. Fast reflexartig setzen wir uns dann auch ganz gern auf die vordere Kante des Stuhls. Dadurch kippt das Becken in seine natürliche, leicht schräg nach vorn geneigte Position und die Wirbelsäule kann sich aufrichten. Wir spüren sofort die Entlastung der Muskulatur und fühlen uns besser.

Sitzen ist eine anatomisch „unnatürliche“ Haltung, bei der das Blut viel langsamer fliesst oder sich sogar staut. Der Stoffwechsel in den Zellen ist eingeschränkt und die Konzentration sinkt. Für die Körperzellen ist Bewegung genau das Richtige. Es reicht schon, wenn man immer wieder „Sitzpausen“ einlegt und vielleicht im Stehen arbeitet, den Weg zum Drucker zu Fuß, statt mit dem Bürostuhl macht und die Treppe häufiger benutzt, als den Fahrstuhl.

Reicht die Zeit in der Mittagspause, wirkt ein kleiner Spaziergang wahre Wunder. Und wenn abends noch genügend Power da ist, spricht nichts gegen ein wenig Sport. Damit wird das Risiko an Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck zu erkranken, deutlich gesenkt.

Eine weitere Maßnahme besteht in der Wahl eines geeigneten Stuhls, denn es zeigt sich, dass die Bezeichnung „ergonomisch“ an unserem Bürostuhl in der Realität gar nicht so ergonomisch ist.
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